Was ist Physiotherapie?
Was geschieht bei der Physiotherapie?
Wie kommt man zur Physiotherapie?
Tarife
Physiotherapie zu teuer?

 

Was ist Physiotherapie?

Physiotherapie ist Arbeit mit Bewegung und bedeutet:

  • Vermeidung von Funktionsstörungen
  • Erhaltung und Wiederherstellung der natürlichen Bewegungsabläufe
  • Gesundheitserziehung

Ziel ist es, PatientInnen und KlientInnen eine optimale individuelle Bewegungs- und Schmerzfreiheit sowie Selbständigkeit zu ermöglichen.
Physiotherapeuten sind ExpertInnen für Bewegungsentwicklung, -kontrolle und Wiederherstellung der Bewegungsfähigkeit.
Eine fundierte Ausbildung, Weiterbildung, wissenschaftlicher Zugang, Einfühlungsvermögen und hohe Motivation sind wichtige Voraussetzungen um PatientInnen und KlientInnen erfolgreich behandeln und betreuen zu können.

Die dreijährige Ausbildung der PT erfolgt in Österreich an Akademien für Physiotherapie, sowie an Fachhochschulen.
Aufnahmevoraussetzungen sind Matura, ein Berufseignungstest und ein Bewerbungsgespräch.
Theoretischer Studienabschnitt: fundierte medizinische Ausbildung und therapeutische Grundlagenausbildung
Praktischer Studienabschnitt: Umsetzung der theoretischen Inhalte aller Sparten der Medizin in die tägliche Arbeit mit den Patienten.
Verfassen einer Diplomarbeit über ein fachspezifisches Thema und Diplomprüfung.
Spezialisierung auf ein oder mehrere Fachgebiete:
In anschließenden berufsbegleitenden Zusatz- und Sonderausbildungen erlangt man das nötige Spezialwissen und –können.

Im Sinne der Qualitätssicherung sind Physiotherapeuten laut Gesetz verpflichtet, sich über die neuesten Entwicklungen und Erkenntnisse der Physiotherapie sowie der medizinischen Wissenschaft, soweit diese für die Ausübung des Berufes relevant sind, zu informieren und sich regelmäßig fortzubilden.
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Was geschieht bei der Physiotherapie?

Nach einem ausführlichen Gespräch, Durchsicht der mitgebrachten Befunde und einer genauen Funktionsuntersuchung, leiten wir die physiotherapeutische Diagnose ab, die die weitere Vorgehensweise bestimmt.

Nach einer genauen Aufklärung wird mit dem Patienten das Ziel der Therapie besprochen und die Behandlung geplant.
Wichtig ist, dass der Patient lernt, für seinen Körper Eigenverantwortung zu übernehmen und aktiv mitarbeitet, sonst kann kein Therapieerfolg gewährleistet werden.

Leider kann nicht immer eine völlige Wiederherstellung von Funktion und Schmerzfreiheit erreicht werden, sondern oft nur eine Linderung, Verbesserung oder Stabilisation der Beschwerden.
Der Therapieerfolg ist abhängig von der Ursache der Beschwerden und/ oder der Funktionsstörung, wie lange diese bereits bestehen, von der Schmerzqualität, von anderen körperlichen Beeinträchtigungen (Herz-Kreislauf, Atemfunktion, Gelenks- und Muskelfunktion, usw.), von psychischen Faktoren und der Mitarbeit des Patienten.

Es ist daher wichtig, so frühzeitig wie möglich zur Physiotherapie zu gehen und in seine Gesundheit zu investieren.
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Wie kommt man zur Physiotherapie?

Der praktische Arzt oder Facharzt stellt einen Verordnungsschein aus, der von der Krankenkasse bewilligt werden muss.
Diese übernimmt jedoch nur einen Teil der Kosten. Der für den Patienten verbleibende Selbstbehalt hängt von Art und Dauer der Therapie ab und ist je nach Krankenkasse unterschiedlich hoch.
Ein notwendiger Hausbesuch muss am Verordnungsschein vom Arzt vermerkt werden. Die Kosten dafür werden von der Krankenkasse vollständig ersetzt.
Die Behandlungskosten sind bei jeder Therapie bar zu bezahlen.
Mit der Rechnung die man am Ende erhält und dem bewilligten Verordnungsschein, kann dann bei der Krankenkasse um teilweisen Kostenersatz angesucht werden.
Da unsere Zeiteinteilung sehr genau ist, sollten bei Verhinderung die Termine bis spätestens 24 Stunden vorher abgesagt werden (Ausnahme: unvorhersehbare Ereignisse, akute Erkrankung).

Nicht rechtzeitig abgesagte oder vergessene Termine, werden ausnahmslos in Rechnung gestellt!
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Tarife:

Physiotherapie à 30 min € 33,00
Physiotherapie à 45 min € 48,00
Neurophysiolog. Behandlung à 45 min € 48,00
Hausbesuch   € 17,59
Vorträge, ergonomische Beratung, Prävention   auf Anfrage
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Physiotherapie zu teuer?

In Niederösterreich gibt es kaum freiberuflich tätige Physiotherapeuten mit eigener Praxis, die einen Vertrag mit der Krankenkasse haben. Deshalb fällt für die Patienten bei der Therapie ein Selbstbehalt an, wodurch viele diese hilfreiche Behandlungsmöglichkeit nicht in Anspruch nehmen.
Die Patienten beschweren sich oft, dass die Therapie zu teuer ist, aber eigentlich ist genau das Gegenteil der Fall.
Mit den Einnahmen müssen nicht nur Praxismiete, Einkommenssteuer, Sozialversicherung, andere notwendige Versicherungen und berufliche Anschaffungen, sondern auch Fortbildungen bezahlt werden.
Physiotherapeuten sind zwar gesetzlich zur Fortbildung verpflichtet, tun dies aber vor allem aus eigenem Interesse, um ihren Patienten optimale Therapiemöglichkeiten bieten zu können. Je nach Ausbildung bedeutet dies jedoch einen enormen zeitlichen und finanziellen Aufwand.
Informationen über das jeweilige Ausbildungsprofil, werden von Physiotherapeuten meist in ihren Praxisbroschüren oder Webseiten angeführt.
Dazu kommt, dass Physiotherapeuten weder Urlaubs-, Weihnachts- oder Krankengeld bekommen und daher im Falle von Urlaub, Krankheit oder Fortbildungen zwar die laufenden Kosten abdecken müssen, in dieser Zeit aber kein Einkommen haben.
Die Tarife der Krankenkassen sind in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich, decken in Niederösterreich jedoch weder die oben angeführten Aufwendungen ab, noch entsprechen sie dem hohen Standard des Berufs der Physiotherapie.
Da wir bemüht sind unseren Patienten entgegen zu kommen, sind unsere Tarife auf niedrigstem Niveau gehalten. Wenn man bedenkt wofür man sonst Geld ausgibt, ist diese Investition in die eigene Gesundheit sicher gut angelegt.
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